KFZ-Steuer für leichte Nutzfahrzeuge

KFZ-Steuer für leichte Nutzfahrzeuge

Der Zoll überprüft gegenwärtig automatisiert die Kfz-Steuer für leichte Nutzfahrzeuge. Deshalb
erhalten jetzt viele Bauhandwerker und Gartenbaubetriebe neue Steuerbescheide, die eine höhere Kfz-
Steuer ausweisen. Dies müssen Sie allerdings nicht in jedem Fall akzeptieren, wie DER STEUERZAHLER
in der März-Ausgabe berichtete. Was sich inzwischen getan hat.

Viele Bauhandwerker, Dienstleister oder Gartenbauunternehmer erhalten für ihre Nutzfahrzeuge
aktuell neue Kfz-Steuerbescheide. Häufig ein teurer Schreck, denn oft wird eine doppelt so hohe
Kfz-Steuer in den Bescheiden festgelegt. Das muss man aber nicht in jedem Fall akzeptieren, wie wir
bereits in unserer März-Ausgabe berichtet haben! Mit einem Einspruch können sich Betroffene gegen
die höhere Steuer wehren: Ist die Ladefläche größer als die zur Personenbeförderung dienende Bodenfläche
oder hat das Fahrzeug nicht mehr als drei Sitzplätze, kann Einspruch gegen die höhere Kfz-
Steuer eingelegt werden. Denn in diesen Fällen wird das Nutzfahrzeug womöglich zu Unrecht als Personenkraftwagen eingestuft und die Steuer zu hoch ausgewiesen. Zur Begründüng des Einspruchs
sollten direkt Bilder vom Innenraum bzw. der Ladefläche des Fahrzeugs beigefügt werden. Hat das
Fahrzeug nicht mehr als drei Sitzplätze, kann auch eine Änderung der Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsbehörde
beantragt werden. Dafür ist aber ein TüV-Gutachten erforderlich. Die zweite Variante ist
also teurer und aufwendiger.Gesellschafter und Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften