Berufsgeheimisse von Angehörigen bestimmter Berufsgruppen:

Berufsgeheimisse von Angehörigen bestimmter Berufsgruppen:

Zu den Aufgaben eines Berufsgeheimnisträgers hinsichtlich der Patienten- oder Mandantennamen
(vgl. § 102 AO) gehört, seine Datenbestände so zu organisieren, dass beim Datenzugriff keine gesetzlich geschützten Bereiche tangiert werden. Grundsätzlich können die Finanzbehörden die Vorlage der zur Prüfung erforderlichen Unterlagen in neutralisierter Form verlangen, Berufsgeheimnisträger sind berechtigt, bei der Vorlage von Papierunterlagen die geschützten Bereiche zu schwärzen oder beim Datenzugriff die geschützten Daten zu unterdrücken, z. B. durch Einrichtung eines geeigneten Zugriffsberechtigungssystems (Datentrennung) oder durch digitales Schwärzen" der geschützten Informationen. Für versehentlich überlassene Daten besteht kein Verwertungsverbot!